Die wichtigsten Fragen über Corporate Design bei Büro Bloock
Corporate Design FAQ – Häufige Fragen zur Zusammenarbeit mit Büro Bloock

Häufige Fragen zu Corporate Design bei Büro Bloock – von der Abgrenzung zu Branding über Logo-Redesign und Alltagstauglichkeit bis zu Skalierbarkeit, Modulbuchung und Teamzusammenarbeit.

Was uns zum Thema Corporate Design am häufigsten gefragt wird

Corporate Design klingt für viele nach Logo, Farben und Schriften. In Wirklichkeit steckt deutlich mehr dahinter – und genau deshalb gibt es viele Fragen, bevor ein Projekt startet. In diesem Artikel beantworten wir die Fragen, die uns bei Büro Bloock zum Thema Corporate Design am häufigsten gestellt werden.

Was ist bei euch Corporate Design – und was nicht?

Corporate Design ist das visuelle System einer Marke: Logo, Typografie, Farbe, Bildwelt, Layoutlogik, Templates und Regeln. Es ist das, was eine Marke sichtbar und wiedererkennbar macht – über alle Kanäle und Anwendungen hinweg.

Was Corporate Design nicht ist: die strategische Grundlage. Die kommt vom Branding. Branding klärt, wofür ein Unternehmen steht. Corporate Design übersetzt diese Klarheit in ein visuelles System. Wenn Branding fehlt oder schwach ist, empfehlen wir, es mitzudenken – nicht als Extra, sondern als Stabilität für das gesamte System.

Mehr zur Abgrenzung auf unserer Leistungsseite Corporate Design.

Brauchen wir wirklich ein neues Logo?

Nicht zwingend. Ein neues Logo ist kein Automatismus bei einem Corporate-Design-Projekt. Oft reicht ein gezieltes Redesign oder ein System-Update – etwa bei Typografie, Layoutlogik oder Bildsprache – wenn das bestehende Logo grundsätzlich tragfähig ist.

Entscheidend ist nicht, ob das Logo alt oder neu ist, sondern ob es im Zusammenspiel mit dem restlichen System funktioniert. Wir bewerten das nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Einsatz und Wirkung: Wie verhält sich das Logo in verschiedenen Größen? Auf verschiedenen Medien? In digitalen und analogen Kontexten? Auf dieser Basis sprechen wir eine klare Empfehlung aus.

Wie verhindert ihr, dass alles zur Geschmackssache wird?

Durch klare Kriterien. Gestaltungsentscheidungen im Corporate Design basieren bei uns nicht auf „gefällt mir / gefällt mir nicht“, sondern auf nachvollziehbaren Prinzipien: Wiedererkennung, Hierarchie, Anwendbarkeit, Konsistenz.

Wir arbeiten bewusst mit Regeln und Gestaltungsprinzipien, die objektiv bewertbar sind. Das bedeutet nicht, dass Ästhetik keine Rolle spielt – im Gegenteil. Aber Schönheit entsteht bei uns als Ergebnis von Klarheit, nicht als Ausgangspunkt. So vermeiden wir endlose Geschmacksdiskussionen und kommen schneller zu Ergebnissen, die alle Beteiligten nachvollziehen können.

Wie stellt ihr sicher, dass das Corporate Design im Alltag genutzt wird?

Indem wir nicht nur entwerfen, sondern testen. Ein Corporate Design, das nur in einer Präsentation gut aussieht, taugt nichts. Deshalb entwickeln wir Templates für echte Anwendungsfälle, definieren klare Do/Don’t-Regeln und prüfen das System an realen Situationen.

Außerdem bauen wir das System so, dass es schwer ist, es „aus Versehen kaputt zu machen“. Das heißt: klare Vorgaben, sinnvolle Freiheitsgrade und eine Dokumentation, die Teams tatsächlich nutzen können – nicht nur Designer:innen. Denn ein Corporate Design ist nur so gut wie seine Anwendung im Alltag.

Wie läuft die Zusammenarbeit konkret ab?

Wir führen über einen klaren Prozess: Kickoff, Prinzipien, System, Anwendungen und Tests, Übergabe. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, und Entscheidungen werden an den Stellen getroffen, wo sie Wirkung haben – nicht kurz vor Schluss.

Das bedeutet konkret: Im Kickoff klären wir Ziele, Ausgangslage und Erwartungen. Dann definieren wir die gestalterischen Prinzipien, die dem System zugrunde liegen. Darauf aufbauend entsteht das visuelle System – und wird direkt in Anwendungen getestet. Am Ende steht eine saubere Übergabe mit allem, was ihr braucht.

Details zum Prozess auf der Leistungsseite Corporate Design.

Wie viel Zeit müssen wir intern einplanen?

Weniger, als viele denken – wenn die richtigen Personen früh dabei sind. Der wichtigste Erfolgsfaktor ist, dass Entscheider:innen von Anfang an eingebunden sind. Nicht in Dauer-Meetings, sondern in gezielte Termine für Richtung und Freigaben.

Unser Ziel ist Entlastung, nicht Beschäftigung. Wir strukturieren den Prozess so, dass euer Zeitinvestment überschaubar bleibt und trotzdem alle relevanten Entscheidungen fundiert getroffen werden. Erfahrungsgemäß sind es wenige, aber intensive Abstimmungstermine, die den Unterschied machen.

Können wir nur einzelne Module buchen?

Ja. Corporate Design ist bei uns modular aufgebaut. Nicht jedes Unternehmen braucht ein komplett neues System – manchmal reicht ein gezieltes Update: neue Templates, überarbeitete Guidelines, eine konsistentere Bildsprache oder ein Redesign einzelner Elemente.

Wir klären gemeinsam, was wirklich gebraucht wird, und lassen den Rest bewusst weg. Das spart Budget, reduziert Komplexität und führt schneller zu einem Ergebnis, das im Alltag funktioniert.

Bekommen wir am Ende „ein PDF“ oder ein nutzbares System?

Ein nutzbares System. Guidelines als PDF sind wichtig – aber sie sind nur ein Teil der Übergabe. Entscheidend sind Regeln, die verständlich formuliert sind, Vorlagen, die sofort einsetzbar sind, Assets, die sauber aufbereitet sind, und eine Struktur, mit der Teams eigenständig arbeiten können.

Unser Anspruch ist, dass das Corporate Design auch ohne uns im Alltag funktioniert. Das bedeutet: Jedes Teammitglied soll in der Lage sein, die Regeln zu verstehen und anzuwenden – ohne Rückfragen bei jeder Kleinigkeit. Genau dafür bauen wir das System.

Was passiert, wenn wir wachsen oder neue Kanäle dazukommen?

Dann zeigt sich die Qualität eines Systems. Ein gutes Corporate Design ist genau für solche Situationen gebaut: Es skaliert. Neue Kanäle, neue Produkte, neue Märkte – all das lässt sich in ein durchdachtes System integrieren, ohne es jedes Mal neu erfinden zu müssen.

Wir bauen Corporate Design so, dass es mitwachsen kann. Optional begleiten wir euch bei Erweiterungen und Rollout – oder übergeben die Regeln so klar, dass ihr selbst weiterentwickeln könnt.

Arbeitet ihr auch mit bestehenden Teams oder Agenturen zusammen?

Ja. Und wenn intern oder extern umgesetzt wird, ist ein klares System sogar noch wichtiger. Denn je mehr Menschen mit einem Corporate Design arbeiten, desto größer ist das Risiko für Inkonsistenzen – und desto wertvoller sind klare Regeln und eine verständliche Dokumentation.

Wir sorgen für saubere Übergabe, klare Regeln und eine Struktur, die auch externe Partner:innen verstehen und anwenden können. So bleibt das Corporate Design konsistent – unabhängig davon, wer es umsetzt.

Fazit

Corporate Design ist kein einmaliges Projekt, sondern ein System, das euer Unternehmen zusammenhält – visuell, strukturell und langfristig. Wer die richtigen Fragen stellt, bekommt ein Ergebnis, das nicht nur gut aussieht, sondern im Alltag funktioniert.

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