Die Mittagspause von Designer:innen ist so flexibel wie ihre Projekte: von 15 Minuten Schnell-Snack bis zur ausgedehnten Inspiration im Café. Wenn der Flow-Zustand zugeschlagen hat, fällt sie auch mal ganz aus. Gesetzlich stehen mindestens 30 Minuten zu – ob das Gehirn mitmacht, ist eine andere Frage.
Die ehrliche Antwort: Die Mittagspause von Designer:innen lässt sich nicht pauschalisieren. Manche essen in 15 Minuten am Schreibtisch. Andere gehen ins Café, schauen sich drei Instagram-Feeds an und kommen nach einer Stunde mit einer neuen Idee zurück. Beides hat seine Berechtigung.
Designer kennen den Flow-Zustand: tiefe Konzentration, hohe Produktivität, völliger Verlust des Zeitgefühls. Wenn man einmal drin ist, will man nicht raus. Und dann ist es plötzlich 15 Uhr, der Magen knurrt, und man fragt sich, wo die letzten drei Stunden geblieben sind.
In Deutschland sind mindestens 30 Minuten Pause bei mehr als sechs Stunden Arbeitszeit vorgeschrieben. Bei mehr als neun Stunden sind es 45 Minuten. Das gilt auch für Designer – auch wenn manche behaupten, ihr Gehirn hält sich nicht an das Arbeitszeitgesetz.
Die Dauer der Mittagspause hängt vom Tag, vom Projekt und von der Stimmung ab. Manchmal reicht ein schneller Kaffee, manchmal braucht es eine richtige Auszeit. Die besten Ideen kommen oft nicht am Schreibtisch – sondern beim Gehen, Essen oder Nichtstun.
Also, liebe Designer:innen: Gönnt euch die Pause. Der Bildschirm läuft nicht weg.
RSS-Feed
Direkt für deinen Feedreader – Antworten auf häufige Fragen zu Design, Webdesign und Markenführung. Ehrlich, verständlich und aus der Praxis von Büro Bloock.
Du willst noch mehr über Design lesen?